wo war ich gestern stehengeblieben, ach ja bei der Horrorfahrt der Küste entlang, unser Ziel war anfangs Malaga wo wir auch nach endlosen Stunden angekommen waren, doch nirgends war mehr ein Zimmer frei, und so spontan wir wir waren sind wir wieder zurück gefahren und sind in Almeria angekommen, müde und erschöpft. Wir haben unser Auto abgestellt und sind zu Fuss auf die Suche nach einem Hotel gegangen. Haben dann ein Hotel nahe am Hafen gefunden mit annehmbaren Preisen. Wir wollten dann unser Auto holen, aber das war nicht so einfach, hatten uns den Strassennamen nicht gemerkt, war das eine Sucherei.... nach geschlagenen zwei Stunden haben wir unser Gefährt gefunden mit einem Strafzettel am Scheibenwischer.... Habe ihn zerknüllt und weggeschmissen

Am nächsten morgen wurden wir unsanft geweckt durch das Zimmermädchen, die wollte das Zimmer reinigen und war sehr unfreundlich, ich dann AUCH !!

Habe noch nie jemanden so schnell flüchten sehen, bin aber normalerweise ein friedliebender Mensch, solange man mir nicht auf die Zehen tritt...

Nachdem wir später das Hotel verlassen hatten, haben wir uns ein bisschen am Hafen umgesehen, da fiel uns eine grosse Fähre auf, wir fragten einen Mann der von der Fähre kam, voher das Schiff gekommen sei, er sagte von Melilla (Spanische Enklave bei Marokko)

Wir schauten uns an, - nichts wie ab und rüber aufs Nordafrikanische Festland, wie gesagt- spontan wie wir sind...

Wir mussten noch bis am Abend warten bis wir aufs Schiff konnten, haben eine Kabine unterhalb des Wasserspiegels bezogen, winzig klein mit Etagenbett, kam mir vor wie eine Sardine in der Büchse ....Um Acht Uhr abends legte die Fähre ab, wir haben an der kleinen Bar ein Sandwich gekauft, mein Liebster ein Bierchen dazu und ich eine Cola, eiskalt..brrrr-....in der Zwischenzeit fing das Schiff schon heftig an zu schwanken, ich fand das ganz lustig, doch einige Leute bekamen eine ganz blasse Hautfarbe....

Wir begaben uns dann in unsere luxuriöse Stahlsuite unter Deck, ich das obere Bett, was sich dann im laufe der Nacht als höchst unbequem herausstellte, musste mich nämlich festkrallen wie ein Affe damit ich nicht herunterfiel, den das Schwanken des Schiffes wurde immer stärker, wir kamen in ein heftiges Unwetter, der Stahl um uns herum knirschte, man hörte Gegenstände herunterfallen, und das schlimmste !!! gegenüber unserer Kabine befanden sich die Toiletten!!! Die ganze Nacht hörten wir ein andauernes "Gekotze" weiss das tönt nicht anständig, aber anders kann man es fast nicht ausdrücken, die armen Menschen taten mir fast leid, denn ich fühlte mich pudelwohl wie in einer Schaukel, das eiskalte Cola in meinem Magen blubberte von einer Seite zur anderen...

Nach langen acht Stunden überfahrt haben wir die Küste gesehen, Hurra wir sind bald da!

Nachdem wir vom Schiff runterwaren gingen wir zuerst einen "café con lecce" trinken, es war heiss schon am Morgen, Melilla ist zwar spanisch, aber doch schon sehr orientalisch, Im Zentrum die spanischen Bauten, und auf der Anhöhe die marokkanischen Hauser, wie Bienenwaben ineinander verschachtelt.

Wir fuhren dann Richtung Grenze, der marokkanische Grenzbeamte nahm uns dann zur Seite, schaute unsere Pässe genau an und sagte wir müssen warten, warteten volle zwei Stunden bis wir den Stempel im Pass hatten, er hatte ein Grinsen im Gesicht , ich habe zurückgegrinst,wir sind ins Auto eingestiegen, mein Liebster hat dann Gas gegeben....

so morgen gehts dann weiter mit der Reisegeschichte..

 

 

13.2.08 17:44

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